Das Paradies zurückerobern: Mauritius
Im Inselstaat Mauritius bildet der Bürgeraktivist Manishwar Purmanund eine Truppe aus, um das Bewusstsein für die allgemeinen Rechte aller Bürger zu schärfen.
Im Inselstaat Mauritius bildet der Bürgeraktivist Manishwar Purmanund eine Truppe aus, um das Bewusstsein für die allgemeinen Rechte aller Bürger zu schärfen.
Mit seinen üppigen Wäldern, Vulkanbergen, weißen Sandstränden und türkisfarbenen Gewässern sieht die Inselnation Mauritius wie das Paradies aus. Doch hinter der Schönheit verbirgt sich eine Geschichte voller menschlicher Kämpfe, zwei Jahrhunderte Kolonialherrschaft und eine Zuckerrohrwirtschaft, die auf dem Rücken von Sklaven und Arbeitern in Schuldknechtschaft aufgebaut wurde.
Heute ist Mauritius eine demokratische Republik mit 1,2 Millionen multikulturellen Bürgern. Doch trotz verfassungsrechtlicher Schutzmaßnahmen, die die Rechte aller Bürger wahren, kommt es weiterhin zu Menschenrechtsverletzungen. In den letzten Jahrzehnten haben die Behörden mehr als 150.000 Fälle von Polizeibrutalität registriert, darunter mutmaßliche Fälle von Gewalt und Folter. Darüber hinaus ist Mauritius für einige alles andere als ein Paradies, da mehr als 130.000 Mauritier keinen Zugang zu lebensnotwendigen Gütern haben.
Der Bürgeraktivist Manishwar Purmanund, der in Armut aufwuchs, hat die dunkleren Seiten von Mauritius kennengelernt. „Wir wurden diskriminiert, weil wir Leute vom Land waren“, erinnert er sich.
Entschlossen, etwas zu bewirken, gründete er Yeshua Fellowship, eine gemeinnützige Organisation, die sich auf soziale Unterstützung, Gemeindeentwicklung und die Stärkung der Jugend konzentriert. Überzeugt davon, dass das Verständnis der Menschenrechte die Menschen in Mauritius stärken würde, suchte er nach einer Lösung und entdeckte YHRI online. Nachdem er YHRI-Informationsmaterialien erhalten hatte, machte er die Kampagne zu einem zentralen Bestandteil seiner Arbeit und gründete die erste Youth-for-Human-Rights-Ortsgruppe in Mauritius. „Wenn Sie über Probleme in der Gemeinde sprechen, hängt das alles mit einer Sache zusammen: Menschenrechten“, sagt Purmanund.
Mit einem kleinen Team verteilte er YHRI-Materialien, hielt Seminare ab und leitete Unterschriftensammlungen. Er organisierte Demonstrationen, an denen Kinder und Mitglieder der örtlichen Gemeinde teilnahmen.
Dann kam die Pandemie und mit ihr Unruhen in der Bevölkerung. Während des Lockdowns gingen Videos in den sozialen Medien viral, die schockierende Polizeigewaltakte zeigten, und auf der ganzen Insel entbrannte Empörung. Der Polizeichef Mario Nobin erklärte: „Die in den Videos gezeigte Gewalt verletzt die Menschenrechte.“
Für Purmanund war das ein Aufruf zum Handeln. Er wandte sich an den Abteilungskommandanten für den südlichen Bezirk, den Stellvertretenden Polizeichef Madan Sookeea. „Manishwar schlug vor, meine Beamten darin zu schulen, die Menschenrechte zu wahren, und eine produktive Zusammenarbeit aufzubauen“, erinnert sich Sookeea.
„Ich möchte den Traum von Eleanor Roosevelt verwirklichen, um Mauritius zu verändern und es zu einem echten Paradies zu machen.“
Purmanunds Plan zielte nicht nur darauf ab, das Bewusstsein zu schärfen, sondern auch darauf, Beamte als Menschenrechtsausbilder zu schulen. Er begann mit einem Dutzend Beamter, ging von Station zu Station und schulte 230 Beamte. Schon bald verteilten Beamte YHRI-Hefte in Einkaufszentren, an Stränden und in Schulen und stärkten die Bürger mit dem Wissen über ihre Rechte.
Die Kampagne erreichte alle Gesellschaftsschichten. Purmanund mobilisierte Studenten der Politikwissenschaft, klärte unterbezahlte Straßenhändler über die Arbeiterrechte auf und informierte die Ansässigen über ihr Recht, sich zu versammeln und friedlich zu protestieren. Über 52.000 Mauritier haben von den 30 Menschenrechten erfahren, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen aufgeführt sind. Und die Berichte über Polizeibrutalität, die ihn erreichten, sind auf null gesunken.
Mehr als 80 Prozent der Mauritier wurden durch die Kampagne erreicht, was Purmanunds ultimatives Ziel voranbringt: die universellen Menschenrechte in Mauritius Wirklichkeit werden zu lassen. „Ich möchte den Traum von Eleanor Roosevelt verwirklichen, um Mauritius zu verändern und es zu einem echten Paradies zu machen“, sagt er.
Der Polizeichef Sookeea bestätigte: „Youth for Human Rights International ist maßgeblich an der Gestaltung einer Zukunft für Mauritius beteiligt, die die Freiheit aufrechterhält.“ Begleiten Sie Purmanund auf seiner Reise in seiner Fernsehfolge unter DE.Scientology.TV/MPurmanund.
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